Kampagnen für das Klo

Wir haben in den vergangenen Jahren diverse Klo-Kampagnen auf die Beine gestellt, die wir euch heute einmal vorstellen wollen.

Mehr Aufmerksamkeit für das Klo

Der Stuhlgang gilt in Deutschland und den meisten Ländern der Welt noch immer als Tabuthema und findet in der Öffentlichkeit trotz seiner Bedeutung kaum Beachtung. Niemand redet gern über das Klo. Warum eigentlich nicht? Der Stuhlgang ist ein völlig normaler Teil unseres Lebens, jeden Tag, für jeden, überall auf der Welt. Lasst ihn uns auch so behandeln. Sonst werden wir auch weiterhin fröhlich in unser Trinkwasser scheißen als gäbs kein Morgen mehr.

Um mehr Aufmerksamkeit auf dieses so simple und doch so komplexe Thema zu lenken, betreiben wir mit Goldeimer nicht nur Komposttoiletten auf Festivals und verkaufen Klopapier. Da geht noch mehr, mehr Lautstärke, mehr Bumms, mehr Sichtbarkeit und mehr Kommunikation für das Klo.

36 Stunden auf Klo – mitten auf der Reeperbahn

Im November haben wir uns ohne Pause für 36 Stunden auf der Hamburger Reeperbahn in transparente Toiletten gesetzt, um auf das Thema „Open Defecation“ aufmerksam zu machen. 2,3 Milliarden Menschen müssen ihr Geschäft ohne Privatsphäre im Freien verrichten. Die Open Defecation war ein spannendes Experiment, welches sowohl für uns als auch die Beobachter zu spannenden Erkenntnissen geführt hat.

König Kackadu zu Besuch in Hamburg

In Deutschland besitzen viele Menschen zwei Autos. In der Heimat von König Kackadu hat jeder Mensch zwei Toiletten. Sein Besuch im Rathaus, im Millerntor Stadion und in den Straßen Hamburgs wird noch vielen in Erinnerung bleiben.
Zusammen mit der Welthungerhilfe haben wir ein paar Klischeepuper in unsere Komposttoiletten gelockt und ein fröhliches Fotoshooting gemacht. Herausgekommen sind wunderschöne Motive für den Badezimmerspiegel, die während unserer Festivalsaison von unseren Festivalgästen direkt nach Hause geschickt werden konnten.

Goldeimer goes Millerntor Gallery

Shit is Art. Im Rahmen der Millerntor Gallery im Stadion des FC St. Pauli haben wir uns 2017 die Sanitärräume vorgeknöpft und mit diversen Künstlern ein Toilettenupgrade durchgezogen.